Persönliche Erfahrungen mit dem Lichtnahrungs-Prozess

von Sandra Harms

 

 

Der Glaube der Menschen an Ihre eigene Kraft ist weitgehend verlorengegangen.  Das Bewusstsein von uns Menschen ist sehr eingeschränkt, so dass wir nur einen kleinen Teil dessen wahrnehmen, was die Wirklichkeit ausmacht.

In der heutigen Zeit suchen immer mehr Menschen nach dem wahren Sinn des Lebens. Sie erkennen, dass wir multidimensionale Seelenwesen sind. Lichtwesen mit feinstofflichen Energiekörpern, durch die wir bereits mit anderen Dimensionen verbunden sind. In vielen alten Traditionen wird von einer feinstofflichen alles durchdringenden Lebensenergie gesprochen, die Prana oder Chi genannt wird.

In der Schöpfungsgeschichte heißt es: „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde“.

Und Gott sprach: „Es werde Licht“. Fast alle Schöpfungsmythen berichten davon, dass Licht die Basis allen Lebens ist.

 

Der  Biophysiker Prof. Dr. Fritz Popp nennt diese Kraft Biophotonen, denn er konnte nachweisen, dass die Zellen aller Lebewesen Licht ausstrahlen. Durch diese Zell-strahlung organischer Zellen „Biophotonen“, sind alle Lebewesen miteinander verbunden und stehen dadurch in einem Informationsaustausch.

In vielen Kulturen wird seit Jahrhunderten davon berichtet, dass es Menschen gibt, die sehr wenig oder freiwillig keine Nahrung zu sich nehmen. Es sind spirituell orientierte Menschen, ob christlichen Mystiker oder asiatische Yogis. Sie haben alle eins gemeinsam, sie nehmen keine Nahrung zu sich und sind trotz allem bei bester Gesundheit.

Die Australierin „Jasmuheen“ war die Erste, die weltweit öffentlich dafür eintrat, dass der Mensch sich nur von Prana ernähren kann. Im Jahre 1993 channelte sie zum ersten mal den Lichtnahrungsprozess. In einem 21-tägigen Prozess wurden die ersten 7 Tage keine Getränke und keine Nahrung, nach den 7 Tagen nur noch flüssige Nahrung, zu sich genommen, das ganze 21 Tage lang.

Yasmuheen wurde ab 1997 auch in der deutschen Öffentlichkeit bekannt. Sie sprach beim 21-tägigen Lichtnahrungsprozess von einer feinstofflichen Ernährungsform.

Sie wurde natürlich von der öffentlichen Meinung sofort angefeindet. Man sprach von Betrug und die Ärzteschaft schüttelte mit dem Kopf und sprach davon, dass es unmöglich sei, ohne Nahrung und besonders ohne Wasser auch nur einige Tage überleben zu können.

Es kann eben nicht sein, was nicht sein darf.

 

Es gibt auf DVD einen sehr interessanten Dokumentarfilm über das Phänomen der Lichtnahrung von P.A. Straubinger mit dem Titel „Am Anfang war das Licht“. Wer sich für dieses Thema interessiert, sollte sich diesen Film anschauen.

 

 

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Es begann an einem Freitagabend. Ich war auf einem Vortrag eingeladen, über das Thema „Lichtnahrung“. Da mich Lichtnahrung schon seit langer Zeit interessierte und ich „Yasmuheen“ auf einem Kongress kennen und wertschätzen lernte, war ich voller Erwartung.

Die Frau, die den Vortrag abhielt, berichtete von einem Lichtnahrungsprozess vor 15 Jahren, den sie in einer angeleiteten Gruppe in einem Hotel in Tirol durchlebte.

In ihrem Prozess gab es viele tiefe emotionale Einbrüche, aber auch lichtvolle Momente. Der Weg gestaltete sich vor vielen Jahren als recht schwierig, da es noch nicht so viele Menschen gab, die diesen Prozess durchlebten.

Nach Ende des Vortrags waren die meisten der Zuhörer von den Erlebnissen abgeschreckt. Zu schwer schien es zu sein, die ersten 7 Tage nichts zu essen und auch nichts zu trinken.

Weitere 14 Tage wurde nichts gegessen, aber es durfte wieder Wasser und stark verdünnte Säfte zu sich genommen werden.

Die starke Gewichtsabnahme, den Schwächeanfälle sowie das Durchhaltevermögen, machten den Prozess nicht attraktiver.

 

Dennoch, ich war von ihren Erzählungen begeistert und in mir machte sich das Gefühl breit, dass auch ich diesen Lichtnahrungs-Prozess durchleben möchte.

Mein Herz signalisierte mir ein deutliches „ja“ und alles in mir rief danach, dass diese Erfahrung mein nächstes Ziel sei. Ich besorgte mir einige Bücher  zu diesem Thema, um mich genauer zu informieren.

In den 21 Tagen ist es sehr wichtig, einen Ort auszusuchen, der voller Stille und Ruhe ist, abgeschieden vom Getriebe des Alltags und von meinem bisherigen Leben.

Ich wusste, dass ich im Frühjahr 2013 diesen Prozess für mich durchführen wollte und entschied mich, das Erlebnis der Lichtnahrung in Oberbrunn am Chiemsee zu machen.

Dort fand ich eine nette Unterkunft in einem Biogasthof. Jahre zuvor hatten die Inhaber das Gasthofs selbst den Lichtnahrungs-Prozess durchlebt, sodass ich mir absolut sicher war, bei diesen beiden freundlichen und erfahrenen Menschen gut aufgehoben zu sein.

 

Da ich mich seit Jahren vegetarisch und in der letzten Zeit vegan ernährte, konnte ich mich bereits im Vorfeld mental vom Essen verabschieden. Von meinem Mann bekam ich die volle Unterstützung, er war mit meinem Entschluss absolut einverstanden.

Ich verkleinerte meine Essensportionen und aß nur noch eine Mahlzeit am Tag, damit der Körper optimal auf den Prozess vorbereitet wurde.

 

Um den Körper von giftigen Ablagerungen zu befreien unterzog ich mich einer Leberreinigung. Nun war ich mental und körperlich top vorbereitet.

Es war mir klar, dass es bei diesem Prozess nicht nur darum ging, nichts zu essen und nur ganz wenig zu trinken, sondern es war eine spirituelle Einweihung und eine Veränderung in der Zellstruktur, sodass man nach dem Prozess, wenn man das möchte, für immer ohne Essen und Trinken leben konnte.

 

Diese Vorstellung lösten in mir eine Begeisterung aus und ich fühlte mich dieser Aufgabe vollkommen gewachsen.

Bei diesem Prozess ging es mir um das Urvertrauen. Auch das Göttliche in mir zu finden, zu erleben und zu fühlen. Sowie das Urvertrauen in die geistige Führung und in die weiße Bruderschaft. Da ich seit vielen Jahren medial arbeite, hatte ich schon einen guten Zugang zur geistigen Welt.

Ich ahnte noch nicht, dass ich sehr bald am physischen und am feinstofflichen Körper erfahren durfte, was es bedeutet die wunderbare Behandlung durch die geistige Welt erfahren zu können.

 

In Oberbrunn angekommen wurde ich von den beiden Pensions-Inhabern freundlich begrüßt. Ich bekam ein schönes und gemütliches Gästezimmer, in dem ich mich sofort wohl fühlte.

Am darauf folgenden Tag entschloss ich mich, mit dem 21-tägigen Prozess zu beginnen. Nach dem Aufstehen begann ich den ersten Tag mit einer Meditation und der erste Tag ohne Nahrung und besonders ohne Flüssigkeit verlief für mich ohne Probleme. Ich hatte das Gefühl von Zeitlosigkeit, einhergehend mit Leichtigkeit und göttlicher Verbundenheit. Ich verbrachte die ersten drei Tage mit Meditation, langen Spaziergängen in der Natur und schönen spirituellen Gesprächen.

 

Das einzige, worauf ich achten musste war, es durfte kein einziger Tropfen Wasser meine Kehle herunterlaufen. Kein einziger Tropfen Flüssigkeit. Das war jedes mal von Neuem eine Herausforderung für mich beim Duschen oder Zähneputzen.

Der entscheidende dritte auf den vierten Tag gilt in der Schulmedizin als der Zeitpunkt, wo ein Mensch ohne Flüssigkeitsaufnahme verdurstet. 

Sei es, wie es ist. Ich, wie viele Andere auch, sind der lebende Beweis, dass bei einer guten Vorbereitung, einer spirituellen Stabilität, einer guten Einstellung, sowie Willenskraft für den Prozess, nach vier Tagen das Leben ohne Wasser weiter geht.

 

In der dritten auf die vierte Nacht bat ich abends die geistige Welt, mich aktiv an der feinstofflichen Anbindung teilhaben zu lassen.

Und dann geschah das Wunderbare: Kurz bevor ich einschlief bemerkte ich, wie ich im feinstofflichen Bereich unter Wasser gedrückt wurde. Ich konnte es wirklich spüren. Es war ein seltsam ungewohntes aber angenehmes Gefühl, denn ich konnte unter Wasser atmen.

 

Dann merkte ich wie mir die Helfer aus der geistigen Welt im feinstofflichen Bereich Schläuche an meine Nieren anlegten. Dann wurde mir Wasser in meine Nieren gepumpt. Anders kann ich es nicht erklären.

Obwohl dies alles im feinstofflichen Bereich ablief, spürte ich auch alles gleichzeitig an meinem physischen Körper. Das war eine sehr intensive Erfahrung. Jetzt wusste ich, es konnte mir nichts geschehen. Ich war in guten Händen. Von nun an war ich an die „Weiße Bruderschaft“ angeschlossen.

 

In den nächsten Tagen wurde mein feinstofflicher sowie mein physischer Körper auf den Lichtkörper vorbereitet und dementsprechend behandelt.

Es fühlte sich phantastisch an.

Die „Weiße Bruderschaft“ ist in der geistigen Welt eine Gruppierung von auf-gestiegenen Meistern, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Menschen in ihrem Bewusstsein, bei ihrem Aufstieg und auf dem Weg zur inneren Erkenntnis zu helfen.

Ich war sehr dankbar für diese Erfahrung.

Als ich am vierten Tag morgens aufwachte, fühlte ich mich so stark und erhaben, dass ich durch mein Zimmer und durch das Haus tanzte. Ich erfreute mich des Lebens und das bei bester Gesundheit.

Die nächsten Tage ohne Wasser und Nahrung fühlten sich für mich an, als sei ich in Watte gebettet. Ich hatte das Gefühl zu schweben und nicht wirklich in der 3-D Welt zu sein.

Nachts war nicht an Schlaf zu denken. Ich war hellwach. Der Körper brauchte in den ersten sieben Tagen nicht nur kein Wasser und keine Nahrung, sondern er verlangte auch nicht mehr nach Schlaf. Diese Erfahrung war mir neu. So war ich auch des Nachts kreativ, las und meditierte viel und das sieben Tage lang.

Am siebten Tag war es dann soweit. Abends um 18 Uhr sollte mein Körper wieder Wasser bekommen. Mein Mund fühlte sich sehr trocken an. Der erste Schluck Wasser und die Feuchtigkeit waren sehr angenehm. Die Flüssigkeit rann meine Kehle hinunter.

Dann geschah etwas Seltsames. Anstelle eines Hochgefühls war es ein Gefühl der Ernüchterung. Wie oft hatte ich in den letzten Tagen an diesen Moment gedacht. Und jetzt, wo es soweit war – das Wasser schmeckte mir nicht mehr. Ich bekam durch das Trinken des Wassers kein Glücksgefühl. Und ich wusste auch, das jetzt die intensive Heilarbeit durch die weiße Bruderschaft beendet war.

Ich nahm mir vor, in den nächsten 7 Tagen viel auszuruhen. Ab da schlief ich wieder tief und fest. Mein Körper war geschwächt, aber mental war ich dennoch stark. Ich begann wieder langsam mit meinen Spaziergängen an der frischen Luft.

So verbrachte ich die 21 Tage mit Leichtigkeit. Hier und da trank ich etwas, aber ich nahm keinerlei Nahrung zu mir.

Obwohl ich körperlich immer sehr schlank war, hatte ich natürlich durch den Lichtnahrungs-Prozess sehr abgenommen. Aber nach einiger Zeit legte ich wieder an Gewicht zu, obwohl ich keine Nahrung zu mir nahm.

 

Nach diesem Prozess war ich nun ein Lichtköstler in einem Lichtkörper. Von nun an brauchte ich nichts mehr zu essen, auch nichts zu trinken, wenn ich es wollte. Ich konnte mich durch das Licht, durch Prana, durch die Luft und die Sonnenstrahlen ernähren. Die geistige Welt unterstützte mich.

Dies alles war für mich weder eine Entbehrung oder eine Strafe, sondern eine großartige spirituelle Erfahrung, die ich nie mehr missen möchte.

 

Dann kam die Zeit, dass ich wieder nach Düsseldorf zurückkam.

Die ständigen Anfeindungen durch anderer Menschen, warum ich nichts essen würde,

der Lärm und die Verschmutzung, die Verlockungen und Versuchungen in einer Großstadt ließen mich wieder zu einem leichten veganen Essen zurückkehren.

So geht es bis heute mit der Lichtnahrung weiter. Zeiten ohne etwas zu essen wechseln mit gelegentlicher leichter  veganer Kost. Ich achte dabei immer auf mein Gefühl, welches mir sagt, was momentan für mich richtig ist.

Das ich beruflich spirituelle Lebensberaterin bin, habe ich durch den Lichtnahrungs-Prozess noch eine stärkere Anbindung an die geistige Welt bekommen. Das kommt wiederum meinen Klienten zugute, denen ich noch genauere Informationen und Antworten auf ihre Fragen übermitteln kann.

 

Da es mittlerweile viele Menschen auf der ganzen Welt gibt, die diesen Prozess erfolgreich durchlebt haben, ist es in der heutigen Zeit nicht mehr notwendig, ganze 21 Tage den Weg zur Lichtnahrung zu gehen. Diese Information ist mittlerweile im Morphogenetischen Feld verankert und es bedarf nur noch wenige Tage, um auf Lichtnahrung umzustellen. Durch bestimmte Atemtechniken und tiefgreifende Meditationen werden die Zellen des Körpers im Gesamtbewusstsein wieder in die göttliche Ordnung gebracht.

Jeder Mensch entscheidet dann selbst, wann und wie er etwas essen, oder wann er nur von Prana leben möchte.

 

Ruft in Dir eine Stimme die sagt, ich bin bereit, ich will diesen Weg der Selbst-erkenntnis gehen, so gehe ihn.

Es gibt viele Wege, jeder hat seinen eigenen Weg, aber wir wollen alle zum gleichen Ziel. Hin zum Göttlichen in uns und um uns herum. Wir sind alle miteinander verbunden. Ich bin Du und Du bist Ich.  

 

(Dieser Tatsachenbericht ist die persönliche Erfahrung von Sandra Harms. Jeder, der einen Lichtnahrungsprozess durchführen möchte, sollte sich genauestens über diesen Vorgang erkundigen, sich mental und körperlich darauf vorbereiten und seinen Gesundheitszustand von einem Arzt oder Heilpraktiker prüfen lassen.

Die Autoren dieses Artikels übernehmen keinerlei Haftung für gesundheitliche Schäden bei unsachgemäßer Handhabung des Lichtnahrungs-Prozesses.)